Was ist ein Sonnenhaus?
- Ein gut gedämmtes Gebäude (mit Gebäudehüllflächen von 0,20 W/m2 K bis 0,15 W/m2 K und für Fenster kleiner 1,00 W/m2 K) mit aktiver und passiver Sonnenenergienutzung
- Dämmstandard: EnEV minus 45% - kfw 40 Standard
- Solarer Deckungsgrad Heizung + Warmwasser mindestens 50%
- Gebäude muss nach Süden ausgerichtet sein + - 30°
- Kollektoren, Neigung optimal 40°- 80°
Ein Sonnenhaus überzeugt durch zahlreiche Vorteile:
- Einfachste langlebige Technik
- Versorgungssicherheit
- Attraktiv und „sauber“ - CO2 Neutral
- Komfortabel und warm
- Gleichbleibende Heizkosten (ca. 1,-- EUR / qm im Jahr)
Mit der Sonne heizen ...
Es gibt kein sparsameres und umweltfreundlicheres Heizkonzept als eine Sonnenheizung, da die Wärme für Heizung und Warmwasser in jedem Fall zu 100 Prozent regenerativ erzeugt wird.
Ein äußerst minimaler Energieverbrauch ist beim Sonnenhaus oberstes Prinzip. Erreicht wird dieser Anspruch durch eine gute Wärmedämmung und eine großzügig dimensionierte thermische Solaranlage. In sonnenarmen, kalten Winterperioden wird bei Bedarf mit etwas Holz zugeheizt. Bewährt hat sich ein Energiemix aus rund zwei Drittel Sonne und einem Drittel Holz.
Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus kommt so mit zwei bis vier Raummetern Brennholz über den Winter. Aber auch völlig solar beheizte Gebäude, die ganz ohne Nachheizung funktionieren, wurden schon mit Erfolg realisiert.

